Topfgedrückt oder topfgezogen?

Nicht jede Tanne, die in einem Topf steckt ist auch ein lebender Christbaum. Bei Greentree kommen ausschließlich "topfgezogene" Bäume zum Einsatz, die länger frisch bleiben und viel höhere Überlebenschancen haben als "topfgedrückte" Bäume.

Lebende Christbäume im Topf gibt es in verschiedenen Qualitäten. Die meisten Christbäume im Topf, wie man sie häufig in Baumärkten findet sind sogenannte „topfgedrückte Bäume“. Diese Bäume wachsen im Boden und werden meist maschinell „geerntet“. Dabei werden sie mit einer Bodenfräse aus dem Boden gerissen und danach in einen Topf mit Erde gedrückt. Bei diesem Verfahren gehen die meisten Wurzeln verloren, die Bäume haben damit nur sehr schlechte Chancen weiter zu wachsen, sie nadeln und vertrocknen schneller.

Bei Greentree verwenden wir ausschließlich „topfgezogene“ Bäume. Bei diesem, deutlich aufwendigeren Verfahren, wachsen die lebenden Christbäume in einem Topf heran und benötigen daher während der Wachstumsphase auch mehr Pflege. Bei topfgezogenen Bäumen ist das Wurzelwerk im Gegensatz zu „topfgedrückten“ Bäumen intakt, bei richtiger Pflege können sie nach Weihnachten problemlos eingesetzt werden und weiter wachsen. Durch das intakte Wurzelwerk nehmen die topfgezogenen Christbäume auch mehr Wasser auf, wodurch sie länger frisch bleiben und weniger nadeln.

Wir wünschen "grüne Weihnachten"!

PS: Euren topfgezogenen, lebenden Christbaum bekommt ihr unter http://www.greentree.at

Neu: Rotfichten im Topf

Auf vielfachen Wunsch gibt es bei uns in diesem Jahr erstmals auch lebende Rotfichten zu bestellen. Die heimische Roftichte (Picea abies, auch Rottanne oder gemeine Fichte) ist eigentlich der Ursprung aller Christbäume. In den vergangenen Jahrzehnten wurde sie allerdings nach und nach von ihren Tannen-Kollegen verdrängt. Völlig zu Unrecht wie wir finden, denn sie hat einen besonders geraden, kegelförmigen Wuchs, ist sehr dicht und riecht noch dazu wunderbar. Schweren Christbaumschmuck trägt die Rotfichte mit ihren kräftigen und dichten Ästen ohne Probleme.

Die Nadeln der Rotfichte sind kurz und etwas spitzer als die der Tanne. Als geholzter Baum verliert die Fichte jedoch nach kurzer Zeit ihre Nadeln, was ihr aber als lebender Baum natürlich nicht passieren kann. Mit ihrem kompakteren Wurzelwerk eignet sich die Fichte auch besonders gut für alle, die den Baum selber aussetzen wollen, die Überlebenschancen sind bei diesem Baum besonders gut. 

Die Rotfichte gibt es (in begrenzter Menge) ab sofort in einer Größe von 170 bis 195 cm (inklusive Topf) bei uns zu bestellen!

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Neu: Fraser-Tannen

Ab 2016 gibt es bei uns auch die in den USA besonders beliebte Fraser-Tanne (Abies fraseri) zur Auswahl! Fraser-Tannen sind besonders pflegeleicht, verströmen einen angenehmen Zitronenduft und eigenen sich besonders gut für die Haltung im Topf. 

Die Fraser-Tanne stammt ursprünglich aus den südlichen Appalachen im Osten Nordamerikas. Sie zeichnet sich vor allem durch einen besonders gleichmäßigen Wuchs aus und riecht angenehm nach Zitrone. Die Fraser-Tanne ist sehr robust, wächst schneller als andere Tannenarten. Ihre Nadeln können die Feuchtigkeit besonders lange speichern, wodurch sie nur sehr schwer entflammbar ist. Temperaturschwankungen können ihr nur wenig anhaben, wodurch sie besonders gut als Topf-Christbaum geeignet ist.

Da die Fraster-Tanne viel schneller und dichter wächst als die Nordmann-Tanne müssen ihre Äste stärker zurechtgeschnitten werden um einen gleichmäßigen Wuchs zu erreichen. 

Die Fraser-Tannen stellt nur wenig Ansprüche an den Boden, wodurch sie sie auch in unseren Breiten sehr wohlfühlt. In USA ist die Fraser-Tanne einer der beliebtesten Weihnachtsbäume, inzwischen sorgt sie auch in Österreich und Deutschland für tolle Weihnachtsstimmung. 

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Die neue Heimat der lebenden Christbäume

Nach Weihnachten geht es für die lebenden Christbäume von Greentree in ihre neue Heimat - eines der schönsten Waldgebiete Österreichs in dem sich Elch und Otter gute Nacht sagen.

Unsere Christbäume leben nach Weihnachten weiter, Anfang Jänner holen wir sie wieder ab und bringen sie, nachdem sich die Bäume an die niedrigeren Temperaturen gewöhnt haben, in ihr neues Zuhause. Die zukünftige Heimat der Bäume liegt im nördlichen Waldviertel, rund eine Stunde nördlich von Wien am Rande des Nationalparks Thayatal, bei den Forstbetrieben Graf Pilati. Rund um die malerische Burg Hardegg erstreckt sich ein weitläufiges Waldgebiet, das seit Generationen in Familienbesitz ist.

Bei der Bewirtschaftung der Waldflächen wird Nachhaltigkeit groß geschrieben, der Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung des einzigartigen Baumbestandes. Zum Forst gehört auch ein Teil des angrenzenden Nationalparks Thayatal, in dem zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum haben, darunter Fischotter, seltene Eidechsenarten, Seeadler und sogar Elche.

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Nach ihrer Ankunft werden die ehemaligen Christbäume von den Forstexperten vor Ort an geeigneten Standorten eingesetzt und bis zum Anwachsen regelmäßig versorgt. Ziel ist es die Bäume so einzusetzen, dass sie sich optimal entwickeln und einen Beitrag zur Diversität im Wald leisten können. Kleinere Bäume, die in den kommenden Jahren noch einmal als Christbäume zum Einsatz kommen, werden umgetopft und laufend gepflegt. Bei der neuen Umgebung der Bäume handelt es sich um einen Mischwald der neben Nadelhölzern wie Fichte, Kiefer und Lärche, zu rund einem Drittel aus Laubhölzern wie Eiche, Rot- und Weißbuche oder Ahorn besteht. Die Durchmischung sorgt für eine reiche Artenvielfalt und bietet den ehemaligen Christbäumen optimale Bedingungen damit sie sich zu stattlichen Tannen in einem der schönsten Waldgebiete Österreichs entwickeln können.

Wenn Sie die neue Heimat ihres Christbaums besuchen möchten empfiehlt sich nach einer Wanderung durch den Nationalpark auch ein Besuch in der Burg Hardegg und im Barockschloß Riegersburg, einem der eindrucksvollsten Barockschlösser Österreichs in dem regelmäßig internationale Kunstausstellungen stattfinden.